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Vorbereitungen

Unsere Informationen aus der Vorbereitungszeit zum nachlesen.

  • Fr, 15 Jul

    Jan und Silja auf dem Wasser

    Die Idee wird geboren!

    Freitag, 15. Juli 2011

    Die Idee wird geboren!

    Warum ein tierischer Segelsommer? Warum einmal rund Ostsee segeln f├╝r Schweinswale? Wir segeln schon sehr lange, meist auf der Ostsee und wir m├╝ssen immer wieder feststellen, dass uns immer seltener Schweinswale begleiten. Dabei finden wir die Tiere doch so nett und niedlich, so dass wir ├╝ber die Situation sehr traurig sind. Aus diesem Grund beschlie├čen wir: wir wollen etwas zum Schutze der Schweinswale beitragen. Wir wollen helfen, dass es die Schweinswale auch in zehn und mehr Jahren noch in der Ostsee gibt. Deswegen brechen wir auf, segeln einmal rund Ostsee, dokumentieren Schweinswalsichtungen und halten damit auch fest, wann wir keine Schweinswale sehen, helfen den Forschern, fahren Horchstationen an und sehen nach dem Rechten und versuchen ein paar Gelder zu sammeln, die weitere Forschung ├╝ber und damit f├╝r die Schweinswale erm├Âglichen.

    So, 30 Okt

    Experten-Talk auf der Hanseboot

    Wir treffen auf Experten!

    Sonntag, 30. Oktober 2011

    Wir treffen auf Experten!

    Auf der Hanseboot treffen wir uns mit Ingo Gorodisky. Ingo sowie Frauke Wiese und Christian Irrgang sind in den letzten Jahren rund Ostsee gesegelt und werden auf der Hanseboot von Bastian Hauck, ebenfalls ein Rund-Ostsee-Segler interviewt. Ingo war einhand unterwegs, Frauke und Partnerin segelten ausschlie├člich mit erneuerbaren Energien um die Ostsee und Bastian selbst war auch meist einhand unterwegs. Sowohl das Interview auf der Hanseboot-B├╝hne als auch das Gespr├Ąch nachher im kleinen Kreis brachten uns viele hilfreiche Tipps und Erkenntnisse. Vielen lieben Dank daf├╝r. Wir hoffen, dass wir uns bei anderen revanchieren k├Ânnen, wenn wir ├╝ber unsere Reise berichten.

    So, 06 Nov

    Lehrgang Medizin an Bord

    Seminarsaison er├Âffnet!

    Sonntag, 06. November 2011

    Seminarsaison er├Âffnet!

    Wir wollen gut vorbereitet in See stechen. Deswegen nutzen wir jede M├Âglichkeit um uns fortzubilden. Dazu haben wir bereits im M├Ąrz 2011 den Sicherheitslehrgang der Kreuzer Abteilung in Neustadt absolviert. Sehr empfehlenswert! Kompaktes Programm, sehr spannend und viele neue Erkenntnisse: wir probieren unsere Rettungsweste aus, verbringen einige Zeit in der Rettungsinsel bei Wellengang, lassen uns abbergen, versuchen Lecks zu stopfen und probieren uns an verschiedenen Seenotsignalmitteln.
    Danach steht der Elektro- und Motorenkundekurs in Kiel auf dem Programm. Wir lernen wie ein Motor aufgebaut ist, wie man ihn bestm├Âglich pflegt und wie man ihn auseinandernimmt. Und das d├╝rfen wir in der Praxis direkt ausprobieren: wir wechseln die Zylinderkopfdichtung! Sehr spannendes Unterfangen! Hoffen wir nur, dass wir es an unserem Motor nicht ausprobieren m├╝ssen.
    Danach geht's weiter im medizinischen Bereich: in Hamburg absolvieren wir den zweit├Ągigen Lehrgang von der Kreuzer Abteilung Medizin auf See. Viel Theorie, viel neues Wissen und viel Spa├č...... denn wir d├╝rfen an einer Schweinepfote unsere N├Ąhek├╝nste ausprobieren. Fazit: die N├Ąhte k├Ânnen sich sehen lassen. Also wenn jemand geflickt werden muss, was wir nicht hoffen wollen, dann k├Ânnten wir rein theoretisch eine ordentliche Naht setzen - vorausgesetzt die menschliche Haut verh├Ąlt sich ├Ąhnlich der Schweinepfote;-)
    Und, nat├╝rlich darf in der Fortbildungsserie das Wetter nicht fehlen. So machen wir uns auf zum Wetterlehrgang direkt beim DWD in Hamburg und lassen uns noch einmal in die Geheimnisse der Meterologie einweihen.
    Zuletzt frischen wir unsere Funkkenntnisse auf und machen noch einen LRC Kurs. So f├╝hlen wir uns theoretisch gut vorbereitet, fehlt jetzt nur noch das Tuning am Schiff.

    Sa, 12 Nov

    Unser vorl├Ąufiger Landliegeplatz

    Die Bastelsaison ist er├Âffnet!

    Samstag, 12. November 2011

    Die Bastelsaison ist er├Âffnet!

    F├╝r diesen Winter haben wir uns viel vorgenommen. Das Schiff muss auf Vordermann gebracht werden. Wir wollen alle sicherheitsrelevanten Dinge an Bord ├╝berarbeiten und ggf. austauschen. Nur zu gut haben wir noch die Erz├Ąhlungen von S├Ânke Roever im Hinterkopf: er hatte massive Motorprobleme - ein Ersatzmotor musste beschafft werden und der Vorstagsbeschlag verabschiedete sich noch zus├Ątzlich. Vor diesen Dingen sind wir auch nicht gefeit, wir wollen aber versuchen, so viel wie m├Âglich zu ├╝berpr├╝fen und zu erneuern: also muss auch unser antiker Motor daran glauben, ebenso die antiken Seeventile, die Elektrik muss erneuert werden, das Ruderlager ├╝berpr├╝ft werden, Beschl├Ąge f├╝r Vor- und Achterstag werden verst├Ąrkt und erneuert und vieles mehr. Bis zum M├Ąrz sollte daher bei uns keine Langeweile aufkommen.....

    Fr, 18 Nov

    Der Motor muss raus

    Jetzt ist der Motor dran!!

    Freitag, 18. November 2011

    Jetzt ist der Motor dran!!

    Und, wie angek├╝ndigt, es soll ein Motor ins Schiff. D.h. zun├Ąchst einmal muss der alte Motor raus, inklusive Motorfundament. Also wird die Flex angesetzt und los geht's..... nicht gerade das gr├Â├čte Vergn├╝gen, aber nach zwei Tagen harter Arbeit ist der alte Motor drau├čen, das Fundament ist weg, die alten Seeventile sind drau├čen, die Bordtoilette ist drau├čen..... so langsam wird das Schiff leerer.....

    Do, 01 Dez

    In der Halle

    Unser neuer Winterliegeplatz!

    Donnerstag, 01. Dezember 2011

    Unser neuer Winterliegeplatz!

    So langsam wird es drau├čen zu kalt und viele Arbeiten k├Ânnen wir einfach nicht mehr drau├čen durchf├╝hren, wie Laminierarbeiten, Lackierarbeiten, etc. Also ziehen wir um in die warme und trockene Halle. Bis Mitte Februar k├Ânnen wir dort bleiben, d.h. bis dahin m├╝ssen alle Arbeiten, die im Warmen und Trockenen erfolgen sollen erledigt sein.
  • So, 11 Dez

    In Stralsund

    Zu Besuch in Stralsund im Meeresmuseum

    Sonntag, 11. Dezember 2011

    Zu Besuch in Stralsund im Meeresmuseum

    Am 11. und 12. Dezember sind wir zu Gast in Stralsund. Stralsund? Dort gibt es das Deutsche Meeresmuseum. Hier werden seit Mai 2011 die gemeldeten Schweinswalsichtungen von der Arbeitsgruppe Schweinswal ausgewertet und zusammengefasst. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass wir mit dem Meeresmuseum zusammenarbeiten.
    Jens Koblitz von der AG Schweinswal hat uns nach Stralsund eingeladen. So werden wir vieles ├╝ber Schweinswale und Schweinswalforschung erfahren und k├Ânnen zudem das Deutsche Meeresmuseum besichtigen. Nat├╝rlich wollen wir das Wochenende auch nutzen, um ├╝ber unsere Mission zu reden und welche Aktionen wir zum Schutze der Schweinswale durchf├╝hren k├Ânnen.
    Der Samstag startet mit einer tollen F├╝hrung durch das Meeresmuseum. Prima! Wir sind begeistert! Viele Fische und Meeresbewohner aus heimischen und weniger heimischen Gew├Ąssern k├Ânnen wir bestaunen und auch ├╝ber die Schweinswale erfahren wir im Museum einiges. Lebende Schweinswale werden hier im Museum nicht gehalten - es gibt nur ein Aquarium, das Schweinswale zum Zwecke der Forschung in Gefangenschaft h├Ąlt - das Fjord und Belt Center in Kerteminde.
    Den Samstagabend verbringen wir mit Jens in einem netten Restaurant in Stralsund und plaudern ├╝ber Schweinswale und vieles mehr. Den Sonntag er├Âffnet Jens mit einem spannenden und h├Âchst informativen Vortrag ├╝ber die Schweinswalforschung und insbesondere ├╝ber das SAMBAH-Projekt. Anschlie├čend berichten wir ├╝ber unser Projekt, unsere Reise und unsere Idee, auf die vom Aussterben bedrohten Schweinswale aufmerksam zu machen. Wir verbringen ein richtig tolles Wochenende in Stralsund, lernen viel und haben viel Spa├č! Ein herzliches Dankesch├Ân an Jens, Lena und Sarah!

    Mo, 02 Jan

    Neue Luke

    Neujahrsbasteln - Teil 1

    Montag, 02. Januar 2012

    Neujahrsbasteln - Teil 1

    ├ťber Weihnachten haben wir uns eine kleine Pause vom Basteln geg├Ânnt, damit wir nun zum neuen Jahr voller Tatendrang wieder an die Arbeit gehen k├Ânnen. Die erste Januarwoche wollen wir ausschlie├člich an Fritsjen werkeln und vorankommen: wichtig sind in erster Linie die Lackierarbeiten und vor allem der Einbau des Motorfundamentes.

    So, 08 Jan

    Fundament

    Neujahrsbasteln - Teil 2

    Sonntag, 08. Januar 2012

    Neujahrsbasteln - Teil 2

    Die Woche ist verdammt anstrengend, sind wir doch k├Ârperliches Arbeiten in diesem Umfang nicht wirklich gewohnt, wir sind einfach Schreibtischt├Ąter - das wird jetzt offensichtlich. Auch ist die Temperatur in der Halle deutlich gesunken, auch hier wird es k├Ąlter. Nat├╝rlich ist es immer noch w├Ąrmer als drau├čen, doch noch sechs oder sieben Stunden arbeiten in der Halle ist man richtig sch├Ân durchgefroren.
    Dennoch kommen wir gut voran, einen Tag mal mehr, einen Tag mal weniger. Abwechseln bekommen wir Unterst├╝tzung von unseren Freunden Kolja und Petell - das ist eine super Hilfe und eine tolle Abwechselung. Und damit wir nicht nur in den Arbeitswahn verfallen, g├Ânnen wir uns doch mit Petell und Nachbarn einen Kinoabend und genie├čen bei Pizza und Wein Herr der Ringe Teil 3.

    Do, 12 Jan

    Tolle Uhren

    Benz Uhren

    Donnerstag, 12. Januar 2012

    Benz Uhren

    Mal was anderes als Basteln: wir werden jeden Tag auf unserem T├Ârn Schweinswalsichtungen an das Deutsche Meeresmuseum geben. D.h. wir werden jeweils t├Ąglich den T├Ârnberichtsbogen ausf├╝llen (siehe auch Sichtungen). Damit wir auch alle zwei Stunden einen Eintrag machen und die Zeit nicht vollends vertr├Ąumen, sind wir mit tollen Benz Uhren ausgestattet worden. Vielen Dank an Chris Benz und Team f├╝r die zuverl├Ąssigen Uhren, die unseren Anforderungen an Bord mehr als gerecht werden.

    Fr, 20 Jan

    Toilette

    Bastelwochenende

    Freitag, 20. Januar 2012

    Bastelwochenende

    Das erste Wochenende der boot-D├╝sseldorf verbringen wir nicht in D├╝sseldorf, sondern wieder einmal in Kiel Schilksee in der Halle bei Fritsjen. Es stehen wieder viele Arbeiten auf dem Programm und so freuen wir uns sehr, dass Petell zugesagt, zu helfen. Prima, zu dritt schafft man doch einfach viel mehr als zu zweit.
    Jan widmet sich nach wie vor der Elektrik, Petell ├╝bernimmt die Malerarbeiten am Rumpf und Silja widmet sich dem Cockpit, dem Ankerkasten und dem Cockpitboden. So langsam m├╝ssen wir weiter kommen, denn am 19. Februar muss das Schiff wieder aus der Halle sein und dann sollten die meisten Arbeiten abgeschlossen sein. Mit voller Elan st├╝rzen wir uns in die Arbeit, denn das Wochenende drauf ist bastelfrei! Da sind wir auf der boot und genie├čen die Abwechselung.

    Do, 26 Jan

    Crewkleidung

    Boot D├╝sseldorf und Crewkleidung

    Donnerstag, 26. Januar 2012

    Boot D├╝sseldorf und Crewkleidung

    Passend zur boot treffen unsere ersten Kleidungsst├╝cke der Crewkleidung ein. Wir freuen uns. Poloshirts in dunkelblau und ein Kapuzenshirt in blau - nat├╝rlich mit Schweinswalaufdruck. Wir danken Ulrike D├╝rr und ihrem Team ganz herzlich f├╝r die schnelle und unkomplizierte Abwicklung!
  • So, 29 Jan

    Schweinswale

    Schweinswale am Rumpf

    Sonntag, 29. Januar 2012

    Schweinswale am Rumpf

    Wenn Schweinswalfreunde reisen, dann d├╝rfen Schweinswale nicht fehlen. Gut, wir haben einen an Bord, unser Maskottchen Schnaufi, und wir hoffen unterwegs auch viele zu sehen - aber sicher ist das nicht. Vermutlich werden wir in der ├Âstlichen Ostsee kaum einem Schweinswal begegnen. Deswegen lassen wir Schweinswale einfach mit uns reisen, n├Ąmlich am Rumpf. Damit wir ├╝berhaupt einen Eindruck davon bekommen, in welcher Gr├Â├če wir die Aufkleber bestellen sollen, machen wir einen Probedruck und ein Probeanhalten. Wie es sp├Ąter aussehen k├Ânnte, zumindest in etwa, verraten euch die n├Ąchsten Bilder.

    Sa, 04 Feb

    Visaantr├Ąge

    Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

    Samstag, 04. Februar 2012

    Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

    So langsam aber sicher wird es spannend. Wir haben Anfang Februar und die Zeit scheint einfach nur so dahin zu rasen. Nicht mehr lange, dann ist schon M├Ąrz und Fritsjen kann ins Wasser und dann dauert es auch nicht mehr lange und wir haben den 1.4. und wir werfen die Leinen los. Deswegen sputen wir uns, beantragen die Visas f├╝r Ru├čland (da wir zweimal einreisen wollen - Kaliningrad und St. Petersburg - und dazwischen mehr als vier Wochen liegen, brauchen wir ein Gesch├Ąftsvisum), besorgen uns alle Papierseekarten als Backup (navigieren werden wir in erster Linie mit dem ipad, erstes Backup ist unser Laptop mit MaxSea und zweites Backup die Papierseekarten) und schicken zahlreiche Materialbestellungen ab - es fehlt doch immer noch etwas. An dieser Stelle m├Âchten wir uns ganz herzlich bei BUKH Bremen bedanken! Vielen, vielen Dank f├╝r die tolle Unterst├╝tzung und f├╝r die schnelle Bearbeitung unserer Bestellungen!

    So, 05 Feb

    Antifouling

    Vorletztes Bastelwochenende in der Halle

    Sonntag, 05. Februar 2012

    Vorletztes Bastelwochenende in der Halle

    Und wieder haben wir ein Wochenende in der Halle bei Fritsjen verbracht. Es ist das vorletzte Wochenende, dann muss Fritsjen wieder in die K├Ąlte - hoffentlich ist es bis dahin ein wenig w├Ąrmer geworden. Denn bei den eisigen Temperaturen wird es auch in der Halle nicht wirklich w├Ąrmer und das Arbeiten zerrt an den Kr├Ąften. Wenigstens ist es unter Deck immer sch├Ân warm, dank unseres Ecomat... wirklich tolle Heizung! So langsam nimmt Fritsjen auch wieder Form an, Antifouling ist schon gestrichen, das Cockpit wieder zusammengebaut, die Toilette ist wieder eingebaut, neue Lampen sind angebracht, Radio l├Ąuft wieder mit einem noch besseren Sound und das Schaltpanel f├╝r den neuen Motor ist auch vorbereitet. Fehlen nun "nur" noch der Motoreinbau sowie die Anbringung der Teile, die gerade beim Schlosser sind. Hier warten wir auf unser Vorstagbeschlag, Achterstagbeschl├Ąge und das Ruderlager.
    Eigentlich sind wir gut in der Zeit und dennoch sind wir ein wenig nerv├Âs, dass wir auch ja alles schaffen, was wir uns vorgenommen haben. Leider mussten wir heute feststellen, dass im hinteren Teil des Unterwasserschiffes sich eine kleine, aber weiche Stelle befindet. Sicher kein Drama, aber auch nicht gerade beruhigend, wenn man einen gro├čen T├Ârn plant. Hier werden wir uns fachm├Ąnnischen Rat holen und dann entscheiden. Insgesamt hoffen wir, dass das kalte Wetter bald ein Ende hat, denn Eis im Hafen von Schilksee finden wir nur m├Ą├čig sch├Ân, wollten wir doch gerne Anfang M├Ąrz ins Wasser....

    So, 12 Feb

    ├ťberraschung

    Unerwartete Post vor der T├╝r

    Sonntag, 12. Februar 2012

    Unerwartete Post vor der T├╝r

    Was f├╝r eine ├ťberraschung! Da wollen wir am Freitag die Wohnung verlassen um noch ein wenig am Schiff zu basteln, machen die Wohnungst├╝r auf und wollen heraustreten - das war nicht m├Âglich, wir blicken erstaunt auf einen riesigen Berg Pakete vor unserer T├╝r. Wider Erwarten sind viele Pakete eingetroffen, die wir erst viel sp├Ąter erwartet hatten, andere, auf die wir schon sehns├╝chtig warten, lassen dagegen auf sich warten....Also, verschieben wir die Abfahrt in die Halle erst einmal und machen uns ├╝ber die Pakete her.
    Wir freuen uns ├╝ber die neue Beschriftung f├╝r Fritsjen und ├╝ber die Schweinswalaufkleber f├╝r den Rumpf und f├╝r die Windfahnen von unserem Windpilot. Und mindestens genauso so sehr freuen wir uns ├╝ber die zwei gr├Â├čten Pakete! Lange haben wir diskutiert und hin- und her├╝berlegt und uns dann doch entschlossen, Fahrr├Ąder mit auf den T├Ârn zu nehmen. Aber unsere Banner bietet nicht wirklich viel Platz, also brauchten wir kleine Fahrr├Ąder. Das A-Bike schied schnell aus, denn das macht nicht wirklich einen gel├Ąndeg├Ąngigen Eindruck. Die Strida-Bikes sahen da schon viel versprechender aus, aber als Jan in Berlin die Bromptons entdeckte, war die Entscheidung klar: die oder kein Rad. Auf der Boot konnten wir die Bikes Probefahren und uns mit Henning Voss von Voss-Spezialr├Ąder austauschen. Und nun sitzen wir auf den Bikes und fahren sie in der Wohnung Probe - naja fahren ist ein wenig ├╝bertrieben.
    Nachdem wir das Verpackungschaos in der Wohnung leicht gelichtet hatten, machen wir uns nun aber doch auf den Weg zur Halle: das letzte Wochenende in der Halle steht bevor und wir wollen viel schaffen! Der Winpilot wird angebaut, die Beschriftung auf dem Heckspiegel wird angebracht, unser "Toilettenkasten" ist endlich fertig: weil die Bordtoilette direkt neben der vorderen Koje platziert ist und das - wie wir finden - die Gem├╝tlichkeit, wenn man in der Koje liegt, einschr├Ąnkt, haben wir einen netten Kasten um die Toilette gebaut. Jetzt fehlen nur noch die Matratzen. Wir haben von Olli Both die meisten Teile schon wieder zur├╝ck, d.h. verst├Ąrkte P├╝ttinge f├╝r Vorstag und Back-/Achterstag k├Ânnen wir anbringen. Und den Mast haben wir auch "entkernt" - unser Masttopp ist jetzt nackt und wartet auf eine neue Halterung. Etwas Ablenkung bringt auch noch Verwandtschaftsbesuch in der Halle mit unserer vierbeinigen Freundin Paula. ├ťber solche Arbeitspausen - meist ja verbunden mit einem hei├čen Getr├Ąnk oder auch einer warmen Mahlzeit - freuen wir uns immer sehr. Mit unseren Arbeiten sind wir ganz zufrieden, einzig Sorge bereitet uns eine weiche Stelle im Unterwasserbereich, die wir letztes Wochenende beim Antifoulingstreichen entdeckt haben. Also etwas Arbeit bleibt: die weiche Stelle und der Motor - der ist ja noch immer nicht dort, wo er an sich hingeh├Ârt.

    Do, 16 Feb

    In Silberstedt

    Ein bunter Tag

    Donnerstag, 16. Februar 2012

    Ein bunter Tag

    Wir haben Donnerstag, den 16. Februar und haben heute einen bunten Nachmittag vor uns. Zun├Ąchst fahren wir nach Silberstedt zu Wassersport Bonnke um uns nach einem kleinen Dinghi umzusehen. Wir haben dort ein sehr nettes Gespr├Ąch mit Herrn K├Âhn und Frau Dikti und freuen uns auf ein Maxxon FL220 mit 2,5PS Suzuki Au├čenborder. Auch hier haben wir lange ├╝berlegt, muss ein Dinghi wirklich mit? Zahlreiche Ostsee-Rund-Segler haben uns dazu geratet und so sind dann auch wir zu dem Schluss gekommen, lieber ein paar Kilo mehr, aber daf├╝r mehr Spa├č und das Maxxon wiegt auch nur 15kg. Danach geht es schnell in die Halle: netter Weise hat Holger Petzke sich unsere weiche Stelle angesehen und Entwarnung gegeben. Nach seiner Meinung besteht keine Gefahr - wir k├Ânnen auch mit der weichen Stelle sicher um die Ostsee segeln. Dennoch greifen wir seine Anregung auf und f├╝hren eine kleine Reparatur durch, sicher nicht perfekt. Aber dennoch perfekt um unser Gewissen zu beruhigen. Ansonsten versuchen wir ein wenig Ordnung ins Schiff zu bekommen, viele Sachen, die wir nicht mehr ben├Âtigen, wandern schon von Bord, und, da sie nun endlich da sind: wir bringen die richtigen Schweinswalaufkleber am Rumpf an. So zieren ab sofort auf jeder Seite zwei Schweinswale unsere Banner. Und zu Hause k├Ânnen wir uns dann direkt noch ├╝ber eine Lieferung von HanseNautic freuen: die letzten noch fehlenden Seekarten in Papierform sind eingetroffen.

    So, 19 Feb

    Hand- und Sohlenw├Ąrmer

    Umzug

    Sonntag, 19. Februar 2012

    Umzug

    Am 19. Februar ist es dann soweit, Fritsjen darf wieder an die frische Luft. Gut, dass wir zum Testen schon einmal Hand- und Sohlenw├Ąrmer bestellt haben. Dann d├╝rfte uns auch drau├čen beim Basteln nicht kalt werden, wenn die "Dinger" den Test bestehen...wir werden berichten. Zun├Ąchst beschleicht uns aber ein ungutes Gef├╝hl bei dem Gedanken, dass Fritsjen aus der Halle muss. Haben wir alles, was in der Halle gemacht werden muss, erledigt? Haben wir auch nichts vergessen? Aber als Fritsjen auf dem Weg nach drau├čen ist, kommt auch eine nette Aufbruchstimmung auf. Es geht nach drau├čen und bald auch wieder ins Wasser. Als dann noch am 20. Februar wunderbarer Sonnenschein ist, h├Ątte man fast im Cockpit Platz nehmen k├Ânnen....
  • Mo, 20 Feb

    Landnavigation

    Brompton-Test

    Montag, 20. Februar 2012

    Brompton-Test

    Das vergangene Wochenende war f├╝r uns bastelfrei, stattdessen stand der Test unserer Klappr├Ąder auf dem Programm. Wir wollten die Gel├Ąndeg├Ąngigkeit der Bromptons testen. Unser Ergebnis: die R├Ąder sind super, auch auf weniger glattem Untergrund, festem Sandboden oder Waldboden fahren sie zuverl├Ąssig! Im Gel├Ąnde ist die 3-Gangschaltung sehr hilfreich, wir freuen uns, dass wir sie haben. Die R├Ąder lassen sich nach kurzer ├ťbungszeit problemlos zusammenfalten und wieder aufbauen. Um das zu testen hatten wir kein Schloss f├╝r die R├Ąder mitgenommen, so dass wir diesen Prozess mehrmals t├Ąglich durchlaufen mussten. Kein Problem, vor dem Restaurant kurz zusammengefaltet, in die Tasche gesteckt, Tasche salopp auf die Schulter geschnallt und locker-flockig geht es ins Restaurant. Ok, um ehrlich zu sein, wir hatten Schl├Âsser vergessen, aber wie beschrieben, es war kein Problem.

    Mo, 27 Feb

    Boatfit

    Ein tolles Wochenende mit Boatfit und...

    Montag, 27. Februar 2012

    Ein tolles Wochenende mit Boatfit und Ostseestammtisch in Bremen

    Und wieder stand ein Bastelwochenende ins Haus, aber dieses Mal ein besonderes! Denn am Samstag gab es Abwechselung. Wir machten uns auf den Weg nach Bremen zum Ostseestammtisch! Erstmalig fand dieser im Anschluss an die Boatfit statt. Eine tolle Idee von den bisherigen Ostseeumseglern Bastian Hauck, Ingo Gorodisky, Hinnerk Weiler, Merke Ibach, Insa Preiss und Christian Irrgang, die von vielen dankbar angenommen wurde. Mehr als vierzig ehemalige oder zuk├╝nftige Ostsee-Segler trafen sich in der Schlachthofkneipe und plauderten, tratschen und tauschten Infos oder auch Seekarten aus. Wir bekamen von Thoralf Plath wichtige Infos zu Kaliningrad. Er ist dort dpa-Korrespondent und wir freuen uns riesig, ihn in Kaliningrad wiedersehen zu k├Ânnen. Vermutlich wird es zur Hanseboot den zweiten Ostseestammtisch geben. Darauf freuen wir uns schon jetzt und hoffen, dann selbst ganz viele Geschichten und Erfahrung im Gep├Ąck zu haben. Nat├╝rlich machten wir zuvor auch einen Abstecher ├╝ber die Boatfit und nutzen die Gelegenheit auch gleich bei SVB vorbeizufahren - schlie├člich fehlten uns noch die passenden Winschen und eine Travellerschiene mit Schlitten. Aber nach Shoppen und dem netten Samstagabend rief Sonntag wieder Fritsjen. So langsam wird es w├Ąrmer, die Sonne kommt raus und das Meer ruft - da muss Fritsjen fertig werden. An sich sind wir gut davor, w├Ąre da nur nicht der Motor. Extra f├╝r den Motoreinbau sind wir noch einmal in die Halle zur├╝ckgekehrt, aber unsere Hilfe beim Motoreinbau hat uns um eine Woche vertr├Âstet.....wir besch├Ąftigen uns derweil mit dem Austausch der Winschen, der neue Traveller passt und sitzt und die Koje vorne bekommt noch eine Art Lattenrost. Und wir finden Zeit um uns noch mal dem Masttopp zu widmen. Olli Booth kommt vorbei, wir schauen uns sein Werk an - und sind ganz begeistert. Jetzt fehlt nur noch ein Distanzst├╝ck und dann ist auch der Mast fertig. Prima, darauf gibt's erst einmal einen Kaffee und ein St├╝ck Kuchen. 

    So, 04 M├Ąr

    Wasser marsch!<br>

    Manchmal kommt es anders...

    Sonntag, 04. M├â┬Ąrz 2012

    Manchmal kommt es anders...

    ... und so rief Donnerstagabend ├╝berraschend Olav, unser Motorspezialist an - er wolle am Freitag fr├╝h kommen und den Motor einbauen. Endlich! Wir m├╝ssen nicht lange ├╝berlegen und ├Ąndern unsere Pl├Ąne entsprechend, schlie├člich ist es die letzte gr├Â├čere Baustelle, die es noch zu meistern gilt.

    Vorher steht aber noch ein Test der Cockpit-Lenzer an - sie waren leider nicht ganz dicht und wurden letztes Wochenende noch einmal ├╝berarbeitet, jetzt wollen wir auf Nummer sicher gehen, schlie├člich kommen wir dort nicht mehr dran, wenn der Motor eingebaut ist. Also sp├Ąt abends noch mal kurz zum Schiff, Wasser marsch - und es h├Ąlt! Zum Gl├╝ck.

    So kann es dann am Freitag morgen los gehen - zuerst m├╝ssen das Kabel zum Schaltpanel, der Auspuffschlauch, der Benzinschlauch und die Bowdenz├╝ge verlegt werden - auch dort kommt man nicht mehr dran, wenn der Motor fest sitzt. W├Ąhrenddessen wird der Motor von Olav akribisch sauber gemacht, alle wichtigen Teile noch einmal ├╝berholt und alle Schrauben, die evt. sp├Ąter gebraucht werden, mit Fett behandelt. Dann geht es ans Eingemachte - der Schaft wird ins Fundament gesetzt. Das ist gar nicht so einfach, da die Dichtung in Form eines Ringes nicht so will, wie es gedacht ist. Aber mit Geduld und vereinten Kr├Ąften schaffen wir es schlie├člich. Dann muss noch der Kraftkopf aufgesetzt werden - was sich als mindestens genauso schwierig erweist, ist doch der Platz zum Arbeiten nicht wirklich ├╝ppig. Und zu allem ├ťberfluss rutscht der Ring wieder hoch! So schief kann das nicht bleiben - die Fotos beweisen es. Es erfordert nochmal die vereinten Kr├Ąfte von Kolja, Jan und Olav, und schlie├člich sitzt alles dort, wo es hingeh├Ârt!

    So wird es ein langer Tag, und die Restarbeiten bleiben f├╝r das Wochenende liegen. W├Ąhrend Silja am Samstag auf dem SVSH Verbandstag in L├╝beck ist und von ihrem Ehrenamt verabschiedet wird, kommt Petell mal wieder zur Unterst├╝tzung, und so k├Ânnen wir viele der Arbeiten erledigen - vom Schaltpanel ├╝ber K├╝hlwasseranschluss und Hauptschalter bis hin zum Grundieren des Motorschafts f├╝r das Antifouling. Danke mal wieder an Petell f├╝r die tolle Hilfe!

    Einzig ein verloren gegangener Schneidring samt ├ťberwurfmutter macht uns noch Kummer - der beschaffte Ersatz passt nicht. Hoffen wir, dass am Montag ein passendes Teil gefunden wird!

    Do, 08 M├Ąr

    Vorfreude

    Gl├╝ck im Ungl├╝ck

    Donnerstag, 08. M├â┬Ąrz 2012

    Gl├╝ck im Ungl├╝ck

    Trotz intensiver Bem├╝hungen ist nirgendwo in Kiel ein passender Schneidring bzw. insbesondere eine passende ├ťberwurfmutter zu finden. Den ganzen Montag und den halben Dienstag versuchen wir, eine L├Âsung zu finden - bis sich schlie├člich sowohl der angefragte Motorhersteller als auch der deutsche Vertrieb irritiert melden - an dieser Stelle w├Ąre gar keine ├ťberwurfmutter und warum wir denn das Kugelventil abgebaut h├Ątten?!? Verwirrung auf beiden Seiten, bis sich herausstellt, das bei unserem Motor tats├Ąchlich das Kugelventil am K├╝hlwassereingang fehlt! Niemand kann sich erkl├Ąren, wo das abgeblieben ist... Immerhin hat es so etwas Gutes, dass wir die Teile verloren haben, sonst w├Ąren wir wohl gar nicht auf die Idee gekommen, dass es anders sein soll. Nun heisst es warten, bis das fehlende Teil aus Schweden geliefert wird. So verz├Âgert sich leider unser Krantermin - aber man kann sich auch nicht mehr daran erinnern, dass wir vor dem 15. einen Termin bekommen sollten. So wird der Zeitplan zwar etwas enger, aber wir haben zum Gl├╝ck noch genug Puffer!

    Parallel gehen die Arbeiten am Schiff nat├╝rlich weiter - der Motorschaft und die Schraube werden mit Antifouling behandelt, die Elektrik bekommt den letzten Schliff, die Gummimatte am Motorschaft wird angeklebt und das neue Ruderlager wird angebaut - es passt perfekt, wie alles, was Olli uns gebaut hat. Vielen Dank daf├╝r!

    Dr├╝ckt uns mal die Daumen, dass das fehlende Teil bald kommt und wir bald ins Wasser kommen.

    So, 11 M├Ąr

    Tierischer Besuch<br>

    Tierischer Besuch bei Fritsjen

    Sonntag, 11. M├â┬Ąrz 2012

    Tierischer Besuch bei Fritsjen

    Am Samstag haben wir ganz unverhofft Besuch bekommen. Seit Donnerstag Abend stehen wir wieder drau├čen an der frischen Luft, Fritsjen ist quasi fertig und m├Âchte ins Wasser. Wir warten also nur noch auf das kleine Motorteil und dann kann es endlich losgehen. Derweil verbringen wir die Zeit an Bord mit kleinen Puzzlearbeiten: der Motorl├╝fter ist nun angeschlossen, die neuen Lautsprecher im Cockpit geben nette Kl├Ąnge von sich, innen werden Schapps repariert, der Boden ist frisch gestrichen und vieles mehr. So haben wir nat├╝rlich jetzt auch immer wieder gerne Zeit f├╝r einen kurzen Besuch, f├╝r ein Pl├Ąuschen, f├╝r einen Kaffee, Kakao oder Tee. Erst begl├╝ckten uns Gunnar und Julia und dann kam auch Malermeister Petell zu Besuch. Der gab im Cockpit stehend merkw├╝rdige Ger├Ąusche von sich, hatte er doch unseren vierbeinigen tierischen Besuch im Hafen entdeckt. Um ehrlich zu sein, angek├╝ndigt hatte er sich nicht und wer er genau ist, wissen wir bis heute nicht. Wir vermuten, dass eine nicht mehr ganz so kleine Bisamratte mal schauen wollte, was wir so treiben. Leider war der Besuch schneller weg als wir gucken konnten, wor├╝ber Petell allerdings nur bedingt traurig war. Er machte es sich lieber unter Deck gem├╝tlich, wo sich so langsam ein wohnliches Flair breit macht.

    Am Tag zuvor waren wir wieder nach Silberstedt gefahren um unser neues, kleines Dinghi in Empfang zu nehmen. Unser Maxxon 220FL macht sich hervorragend als zus├Ątzlichs Sofa im Wohnzimmer. Es hat Platz f├╝r Silja, f├╝r Jan und auch f├╝r beide zusammen. Schnaufi ist auch ganz begeistert von dem Gef├Ąhrt. Wenn Fritsjen im Wasser ist und hoffentlich keine Probleme austreten, dann werden wir unser Dinghi vor der Abfahrt zu Wasser lassen und testen und nat├╝rlich taufen. Bis dahin bleibt Zeit sich einen passenden Namen zu ├╝berlegen.

    Auch wenn wir noch nicht im Wasser liegen, so sind wir von unserem Heimatclub, dem TSV Schilksee, schon perfekt mit Clubstander ausgestattet worden. F├╝r das Vorstag gibt es einen gro├čen Clubstander und dann werden wir noch zahlreiche kleine Clubstander mit an Bord haben um immer einen (gut erhaltenen) unter der Saling gehisst zu haben und um ggf. auch ein kleines Gastgeschenk im Gep├Ąck zu haben. Ganz lieben Dank daf├╝r an unsere Abteilungsleitung um Thomas Schuhr.

    Do, 15 M├Ąr

    Tracking

    Post aus Schweden!

    Donnerstag, 15. M├â┬Ąrz 2012

    Post aus Schweden!

    Endlich, am 15. M├Ąrz bringt der Postbote die wichtige Fracht aus Schweden. Wie sehnlich haben wir diesen Brief erwartet. Aber bevor wir davon berichten, kurz die Ereignisse der Tage zuvor.

    Da wir nicht wie geplant am 15. M├Ąrz ins Wasser konnten, mussten wir uns ja anderweitig besch├Ąftigen. So hat Jan alle Voraussetzungen daf├╝r geschaffen, dass wir viermal am Tag eine Positionsmeldung von uns auf der Website haben werden und dass unsere "Schweinswaltaste" funktioniert. Immer wenn wir einen Schweinswal sehen, k├Ânnen wir diese Taste bet├Ątigen und auf der Karte auf der Website erscheint an der jeweiligen Stelle sofort ein Hinweis. Dazu hat Jan in k├╝rzester Zeit alle von SatPro gelieferten Teile angebaut und so prangt seitdem ein Inmarsat-D Sende/Empf├Ąnger an unserem Heck. An dieser Stelle danken wir SatPro und damit Herrn Hauser ganz, ganz herzlich f├╝r die Unterst├╝tzung und vor allem f├╝r die Scheinswaltaste. Im Heckbereich sitzen nun auch unsere Au├čenlautsprecher, die wir schon ausgiebig getestet und f├╝r gut befunden haben. Ganz nebenbei widmen wir uns unserem Mast und dem Baum. Unser Outhaul war auch noch leicht antik, das wurde nun durch moderne Bl├Âcke und modernes Tauwerk ersetzt. Die Fallen haben wir durch Sorgeleinen ersetzt und warten nun nur noch auf die Liroslieferung. An Bord wird weiter geputzt und gewienert. Das kommt auch den wenigen Messingdingen an Bord zu gute. Und unter Deck herrscht trotz noch leicht frischer Au├čentemperaturen ein wohliges Klima. Zu dem ersten Ecomaten hat sich ein zweiter dazu gesellt. Damit haben wir zwar auf See keine Heizung, aber im Hafen sollten wir damit f├╝r die k├Ąlteren Tage gut ger├╝stet sein. Bis in die Dunkelheit wird gewerkelt. Die Stimmung ist m├Ą├čig, bleibt doch die Ungewissheit ├╝ber den Verbleib des Motorteils. Eine Trackingnummer hatten wir, aber der Bericht ├╝ber den Standort des Briefes endete in Stockholm. Dann hie├č es, der Brief ist der internationalen Post ├╝bergeben worden. Toll!

    Aber wir haben ein anderes Sorgenkind zu bearbeiten. Es fehlt ja noch ein Gro├č! Also machen wir uns am Donnerstag fr├╝h morgens auf zu Elvstr├Âm nach Aabenra. Ein ganz neues Gro├č soll es nicht werden, haben wir doch gerade ein neues Expex-Gro├č von Elvstr├Âm. Dieses hat aber nur ein Reff und wir wollen das Segel nicht durch ein zweites Reff verunstalten. Wie gut, dass wir S├Âren Hansen von Elvstr├Âm kennen. Er hat ein Gro├č von einer Matcher 28 noch auf Lager und dieses schneidern wir einfach f├╝r die Banner um. Viele Ma├če stimmen, nur am Achterliek muss ein wenig gefeilt werden. Nach zwei tollen Stunden bei Elvstr├Âm machen wir uns frohen Mutes auf den Weg nach Hause. Ob das Motorteil schon angekommen ist? Nein, nat├╝rlich nicht. Es kommen nun schon Fragen auf, was machen wir nun? Erst am 19. kranen? Aber als um 14 Uhr der Postbote Pakete vor unsere Haust├╝r stellt, rei├čen Jan, Silja und Kolja sofort die T├╝r auf und sehen ihn - den Brief aus Schweden. Ja! Es ist da! Sofort wird unser kompetenter Partner in Sachen Motor angerufen, Olav ist in Windeseile in Schilksee. Das Teil aus Schweden passt, der Motor wird angeschmissen! Er l├Ąuft! Sofort geht es zu den Hafenmeistern und f├╝r Freitag 10 Uhr wird direkt ein Krantermin gemacht! Und weil die Stimmung so gut ist, wird gleich noch ein wenig poliert und gewachst. Bleibt nun nur noch zu hoffen, dass wir ordentlich gearbeitet haben und Fritsjen schwimmt und kein Leck hat, dass die neuen Ventile alle dicht sind, dass der Motor keine Leckage hat....morgen wissen wir mehr.

  • Sa, 17 M├Ąr

    Kranen

    Wir n├Ąhern uns den Schweinswalen!

    Samstag, 17. M├â┬Ąrz 2012

    Wir n├Ąhern uns den Schweinswalen!

    Das Wetter ist hervorragend, die Sonne scheint, es weht nur ein laues L├╝ftchen und auch die Temperaturen sind schon angenehm mild - perfektes Wetter zum Kranen. So machen wir uns bereits fr├╝h morgens auf den Weg in den Hafen. Schnell, aber gewissenhaft wird noch die neue Schraube angebracht - haben wir doch in der vergangenen Saison unseren Faltpropeller verloren - und schon geht es unter den Kran. Die Gurte sind befestigt, Silja zeigt mal wieder vollen Einsatz um auch noch die letzten Flecken des Unterwasserschiffs mit Antifouling zu versehen (zur Freunde der Hafenmeister) und dann geht es endlich ins k├╝hle Na├č. Ein banger Blick unter Deck verr├Ąt, super, es ist alles dicht! Der Motor wird angeworfen, auch er l├Ąuft! Prima. Fritsjen geht auf die erste Probefahrt. Wahnsinn! Der neue Motor ist ungewohnt kr├Ąftig und direkt. Schnell rauschen wir ein paar Runden durch den Hafen. Danach gibt es im Cockpit bei tollstem Wetter eine kurze Pause und im Luzifer dann auch eine etwas l├Ąngere, denn es ist Besuch da. Siljas Tante ist mit unserer vierbeinigen Freundin Paula da und auch Petell l├Ąsst es sich nicht nehmen vorbei zu schauen. Nun fehlt nur noch der Mast. Der wird die n├Ąchsten Tage gestellt. Uns fehlt auch da leider noch ein kleines, aber wesentliches Teil....

    So, 18 M├Ąr

    Fritsjen mit Mast<br>

    Wir sind wieder ein Segelboot!

    Sonntag, 18. M├â┬Ąrz 2012

    Wir sind wieder ein Segelboot!

    Nach dem wir Fritsjen ins Wasser gebracht haben, gibt es f├╝r uns eine kurze Bastelpause. Wassersport Bonnke (hier haben wir unser Maxxon 220FL erworben) hat anl├Ąsslich neuer Ausstellungsr├Ąume Hausmesse und wir machen uns auf den Weg um auf dieser Messe ├╝ber das Projekt Wassersportler sichten Schweinswale zu informieren. So sind wir vormittags in Silberstedt und f├╝hren viele interessante Gespr├Ąche ├╝ber Schweinswale, bisherige Schweinswalsichtungen und Erlebnisse mit den Tieren. Nach einem leckeren frisch gegrillten W├╝rstchen und einem St├╝ck Kuchen geht es am fr├╝hen Nachmittag wieder zur├╝ck nach Schilksee. Fritsjen wartet f├╝r eine Probefahrt. Zusammen mit Petell und Kolja geht's in die Strander Bucht. Wir sind erstaunt, wie spritzig Fritsjen ist. Wir freuen uns, dass wir nach Umschalten von Vorw├Ąrts- auf R├╝ckw├Ąrtsfahrt (oder anders herum) nicht mehr gef├╝hlte f├╝nf Minuten warten m├╝ssen, bis etwas passiert. Bis in die Dunkelheit schippern wir durch die Bucht und sind zufrieden.

    Sonntag gibt es auch kein Ausschlafen oder ein ausgiebiges Sonntagsfr├╝hst├╝ck, der Mast ruft. Vorher geht's schnell noch zu Olli, das noch fehlende Teil f├╝r unser Achterstag abholen. Dann wird der Mast vorbereitet und mittags steht er dann wieder, mit neuer Antenne und neuem Verklicker. Jetzt fehlt nur noch der Baum und unser neues Vorstagprofil - unser Norfoil. Aber das bewahren wir uns auf f├╝r die n├Ąchsten Tage. Wir g├Ânnen uns nach diesem Tag erst einmal einen warmen Kakao und eine leckere Waffel mit hei├čen Kirschen und Vanilleeis.

    Do, 22 M├Ąr

    Testfahrt

    Der Motor schnurrt!

    Donnerstag, 22. M├â┬Ąrz 2012

    Der Motor schnurrt!

    Wir genie├čen das fr├╝hlingshafte Wetter und sind weiterhin flei├čig am Basteln. Das m├╝ssten wir nat├╝rlich auch bei schlechtem Wetter, denn unser Ablegetag n├Ąhert sich! Aber bei dem tollem Wetter macht alles noch viel mehr Spa├č und auch im Hafen herrscht reges Treiben und es sind, daf├╝r dass wir Mitte bis Ende M├Ąrz haben, auch schon recht viele Schiffe im Wasser. Vermutlich sind viele Segler "hei├č" aufs Segeln bedingt durch den letztj├Ąhrigen doch recht bescheidenen Sommer. Wir sind nach dem Kranen und Maststellen recht ersch├Âpft. Wir sind typische "Schreibtischt├Ąter" und die oftmals k├Ârperlichen Arbeiten an der frischen Luft sind wir einfach nicht gewohnt.

    Aber viel Zeit zur Erholung bleibt nicht, es ist noch viel zu tun. So haben wir den Motor ausgiebig eingefahren, haben feststellen k├Ânnen, dass er auch bei Gegenwind von 15-18kn noch 6,8kn auf die Logge bringt und ansonsten bei 5kn hervorragend schnurrt. Nach fast neun Stunden Probefahren hat Olav gestern die erste Inspektion abgenommen, den Vergaser noch einmal mitgenommen um ihn von kleinen Sp├Ąnen zu befreien und den Motor richtig eingestellt. Wir sind derweil an vielen Fronten t├Ątig. Jan testet unsere Technik. Funktioniert die Navigation mit dem ipad? Bekommt das ipad auch alle Daten vom GPS und den Tacktick Instrumenten? Funktioniert unser AIS? Bis auf Kleinigkeiten l├Ąuft alles wunderbar und wir freuen uns, dass wir mit der neuen, deutlich l├Ąngeren Antenne bis zu 12sm entfernte Schiffe auf dem Bildschirm sehen k├Ânnen. Wir bringen unsere neuen Feuerl├Âscher an und die L├Âschmatte bekommt nun auch einen festen Platz. Der SeaMe, unser aktiver Radarreflektor, wird angebracht und Silja k├╝mmert sich schon mal um den Baum und um diverse "Strippen" auf dem Schiff. Hier wartet noch einiges an Arbeit, denn alle Fallen wurden rausgezogen und durch Sorgeleinen ersetzt. D.h. Silja und Jan k├Ânnen sich nun die Abende durch Fallen stricken vers├╝├čen. Immerhin prangt das neue Norfoil, unser Profilvorstag, schon mal am Stag. Noch sieht es etwas verdreht aus, aber wir hoffen, wenn erst einmal ein Segel oben ist, dass sich dann alles zu recht dreht.

    Zur Regeneration unserer Kr├Ąfte gibt es nat├╝rlich auch ein paar Leckereien an Bord. So kamen gestern Abend Andreas und Maren, die mit uns nach Haparanda segeln werden, zu Besuch und es gab einen kleinen Appetizer.

    Fr, 23 M├Ąr

    Fr├╝hling

    Es bleibt spannend!

    Freitag, 23. M├â┬Ąrz 2012

    Es bleibt spannend!

    Es bleibt f├╝r uns nach wie vor spannend. Jetzt haben wir den Motor im Griff, heute morgen das neue Gro├č von Elvstr├Âm aus D├Ąnemark abgeholt, gestern noch eine vern├╝nftige Nietenzange besorgt damit wir gleich den Baum richtig befestigen k├Ânnen und nun fehlen unsere russischen Visa! Den Antrag hatten wir bereits Mitte Januar zum Reiseservice Russland geschickt und bisher sind noch keine Visa eingetrudelt. Mehrmaliges telefonisches Nachfragen ergab nun, dass die russische Botschaft unseren Antrag abgelehnt hat. Da wir nach Kaliningrad und St. Petersburg wollen, hatte man uns gesagt, dass ein zweimaliges Touristenvisum nicht ausreicht, da zwischen erster Einreise und letzter Ausreise mehr als vier Wochen liegen. Prima, ein Gesch├Ąftsvisum mit beliebig h├Ąufiger Ein- und Ausreise innerhalb von drei Monaten wurde abgelehnt. Nun soll es ein Visum werden, dass uns eine zweimalige Einreise innerhalb von drei Monaten erlaubt. Wir sind gespannt, auf was wir uns da einlassen. Das Visum soll Mittwoch, den 28.3. von der Botschaft kommen und am 30.3. dann bei uns sein. Just in time, wenn denn alles klappt......

    Ansonsten genie├čen wir das sch├Âne Wetter, lassen es auch ein wenig ruhiger angehen mit lecker Eis im Cockpit. Heute steht der Baum auf der Todoliste, die Fallen sind leider immer noch nicht gestrickt, auch das muss heute angegangen werden. Schnaufi ist auf jeden Fall schon recht begeistert vom Schiff und f├╝hlt sich pudelwohl.

    So, 25 M├Ąr

    Schweinswalpost

    Lust auf Schweinswalpost?

    Sonntag, 25. M├â┬Ąrz 2012

    Lust auf Schweinswalpost?

    Ab sofort funktioniert auch unsere Schweinswalpost. Was das ist? Wenn ihr informiert werden wollt, wenn es auf unserer Seite Neuigkeiten gibt, dann erhaltet ihr direkt eine Email und seit damit bestens informiert. Zum Abbonieren der Schweinswalpost klickt ihr auf das Flaschensymbol im rechten oberen Bereich der Website. Dort k├Ânnt ihr eure Emailadresse eintragen und der Rest l├Ąuft selbstst├Ąndig. Selbstverst├Ąndlich geben wir eure Emailadresse nicht an Dritte weiter. Auch das Abbestellen des Newsletters ist einfach, ihr klickt ebenfalls wieder auf das Flaschensymbol und dort k├Ânnt ihr anklicken, dass ihr keine Schweinswalpost mehr w├╝nscht.

    Ansonsten sind wir nat├╝rlich weiterhin flei├čig. Wir haben alle Fallen fertig gestrickt, so dass nun die Segel an Bord kommen d├╝rfen. Die ersten Ausr├╝stungsgegenst├Ąnde wandern an Bord, so haben wir Rettungsinsel und unser Dinghi bereits an Bord gebracht. Das Dinghi l├Ąsst sich perfekt stauen, es hat wirklich handliche Packma├če und ist zudem mit 15kg wirklich leicht - dagegen ist unsere 4 Personen Rettungsinsel verdammt schwer. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankesch├Ân an Andreas, der uns seine Rettungsinsel freundlicher Weise zur Verf├╝gung gestellt hat. Der Werkzeugkasten an Bord wird aufger├Ąumt, gesaubert und sortiert (gef├╝hlt tragen wir 15kg ├╝berfl├╝ssiges Werkzeug von Bord), die Ersatzteilkisten werden ebenfalls sortiert und unsere Wurfleine bekommt endlich einen festen Platz am Heck.

    Das tolle Wetter lockt viele in den Hafen, so auch immer wieder Freunde von uns. Gestern gab es dann wieder kurzzeitige Ablenkung und Abwechselung durch Petell und Inken sowie von Regina mit Siljas Patenkind Malte und seinem Bruder Eike. Es wurde ein Eis geschleckt und ein wenig im Hafen gekeschert. 

    Trotz der netten Pause sind wir am Abend wieder richtig k.o., seit zehn Uhr waren wir im Hafen, zuvor wurde zu Hause das Chaos noch leicht vergr├Â├čert und um 19 Uhr sind wir zu k.o. um uns selbst etwas kochen zu wollen. Deswegen geht es in unser zweites Wohnzimmer, das El M├Âwenschiss. Leider m├╝ssen wir feststellen, dass alle Tische belegt oder reserviert sind. Wir sind betr├╝bt, bis wir das Angebot bekommen, die Currywurst (unser Stammessen, nicht ganz gesund, aber macht satt und gl├╝cklich und ist verdammt lecker im El M├Âwenschiss) samt Pommes doch einfach mitzunehmen. Bewaffnet mit dem Essen und zwei gesponsorten Bieren geht es an Bord zu einem tollen und gem├╝tlichen Abendessen! Lieben Dank f├╝r die Idee! Es war wie immer lecker und noch dazu richtig gem├╝tlich!

    Di, 27 M├Ąr

    Das neue Gro├č<br>

    Wir sind segelklar!

    Dienstag, 27. M├â┬Ąrz 2012

    Wir sind segelklar!

    Nach langem Basteln und Wirbeln ist es endlich so weit! Fritsjen ist segelfertig! Dazu nutzen wir das tolle Wetter und brechen auf zur ersten Testfahrt unter Segeln. Es herrschen perfekt Bedingungen, leichte Winde aus West, Sonne und milde Temperaturen. Das neue Gro├č ist super. Ein paat Optimierungsarbeiten bleiben nat├╝rlich ├╝brig. So funktioniert unser Outhaul noch nicht wirklich, die Reffvorrichtungen m├╝ssen angepasst werden. Wir haben mit dem neuen Gro├č nun zwei Reffs, bisher gab es bei Fritsjen nur ein Reff. Das neue Profilvorstag ist auch noch recht z├Ąh und muss in der L├Ąnge noch leicht korrigiert werden, aber das sind Feinheiten. Wichtig ist f├╝r uns, wir segeln. Und das zusammen mit Petell. Wir haben wieder viel Spa├č!

    Es werden auch die ersten Ausr├╝stungsgegenst├Ąnde an Bord ger├Ąumt und nat├╝rlich muss es auch wieder eine kleine Pause von den harten Arbeiten geben. Am Sonntag werden wir wieder von Siljas Tante ├╝berrascht, die mit unserem tierischen Freund Paula und einer Freundin vorbeischaut. Ebenso kommt Doreen mit Kaffee, Kakao und Kuchen vorbei.

    F├╝r uns hei├čt es jetzt zu Hause die Sachen zu packen, alles an Bord zu verstauen und dann auf Sonntag warten. Dann kann es losgehen! Aber die Zeit bis dahin wird nicht lang werden. Es gibt so viele organisatorische Dinge, die noch erledigt werden wollen.....Au├čerdem w├Ąre eine zweite Testfahrt ja auch nicht das Schlechteste....

  • Mi, 28 M├Ąr

    Kiel Sailing City<br>

    Zahlreiche T├╝r├Âffner im Gep├Ąck!

    Mittwoch, 28. M├â┬Ąrz 2012

    Zahlreiche T├╝r├Âffner im Gep├Ąck!

    Wir kommen aus Kiel Sailing City und das wollen wir nat├╝rlich auch zeigen. So haben wir neben unserer Schweinswalfreunde-Flagge auch die Kiel Sailing City Flagge gehisst. Und nicht nur das: wir haben von der Landeshauptstadt Kiel eine gro├čz├╝gige Auswahl an Give aways erhalten, die uns hoffentlich so manche T├╝r ├Âffnen werden. ├ťber tolle Kiel Sailing City Schl├╝sselanh├Ąnger, Lanyards, Frisbee-Scheiben, Stifte, Anstecknadeln oder Flaggen kann man sich einfach nur freuen. Wir sind dankbar diese Dinge an Bord zu haben um ggf. ein kleines Dankesch├Ân aus der Heimat herbeizaubern zu k├Ânnen. Vielen Dank an Axel Bauerdorf, der uns dieses Paket zusammengestellt hat. Und dem auch noch nicht genug: so haben wir auch neue T-Shirts mit Kiel Sailing City Aufdruck erhalten: Jan ist als Navigator unterwegs, Silja als Steuerfrau oder auch als Skipperin - je nach Lust und Laune;-)

    Nach einigen doch etwas stressigen Tagen fangen wir langsam an ein wenig zu entspannen und uns noch mehr auf den T├Ârn zu freuen. Die letzten Tage waren wir sehr angespannt, herrschte zum einen Chaos in der Wohnung, zum anderen gab es noch die eine oder andere Baustelle am Boot, bestellte Dinge waren noch nicht versandt und eine lange Todo-Liste wartete auf uns. So langsam aber sicher ist die Todo-Liste abgearbeitet und am Boot sind keine gro├čen Baustellen mehr. Ganz im Gegenteil, wir beginnen bereits mit T├╝fteleien und Bastelarbeiten, die auch unterwegs erledigt werden k├Ânnten. Wir nehmen uns Zeit, pr├╝fen noch einmal den Mast, r├Ąumen das Schiff ein und testen schon einmal die neue Angel. Ob wir sie einsetzen werden, bleibt die gro├če Frage. Sind wir doch beide bisher keine Angler. Aber zumindest die Option wollen wir uns offen halten....wir werden dann ggf. ├╝ber unseren Einstieg in den Angelsport berichten.

     

    Und nat├╝rlich schielen wir auch schon mal zum Wetterbericht. Die n├Ąchsten Tage sind recht kr├Ąftige Winde aus West angesagt. Die Richtung stimmt schon mal, nur w├╝nschen wir uns nat├╝rlich f├╝r den ersten Schlag am Sonntag nicht gleich 6 Bft. Aber, wie es so sch├Ân hei├čt, Segeln ist kein Wunschkonzert und wir sind gespannt, wie die Ostsee uns am Sonntag empf├Ąngt. Aber bis dahin gibt es sicher noch den einen oder anderen Kaffee oder Kakao mit Kuchen an Bord und auch noch einige Abschiedsgeschenke, die wir dann unterwegs auspacken werden.

    Do, 29 M├Ąr

    Hei├č ersehnte Post

    Wir lieben Postboten - auch wenn sie...

    Donnerstag, 29. M├â┬Ąrz 2012

    Wir lieben Postboten - auch wenn sie erst um 18 Uhr kommen!

    Wir sind gespannt, was uns in Russland erwartet. Unsere Nerven haben unsere russischen Freunde bisher gut strapaziert. Aber es soll ja auch nie langweilig werden und wir wollen ja schlie├člich auch was erleben.

    F├╝r heute waren nach zahlreichen Telefonaten mit dem Reiseservice Russland unsere Visa angek├╝ndigt. Sie sollten heute bei uns im Briefkasten sein - das wurde Silja gestern am Telefon versprochen. Nach einer ausgiebigen Einkaufsrunde ├Âffnen wir am sp├Ąten Nachmittag den Briefkasten. Rechnungen trudeln uns wie ├╝blich entgegen, aber kein Brief aus Berlin, der unsere Reisep├Ąsse enthalten k├Ânnte. Sofort versuchen wir in Berlin anzurufen um nachzufragen, was mit unseren Reisep├Ąssen passiert ist und ob sie denn wirklich noch bis morgen bei uns sein werden. Leider scheint in Berlin schon Feierabend gemacht worden zu sein....Mist. Wir waren gerade guter Dinge, dass doch alles noch gut klappt und die Anspannung lie├č ein wenig nach. Auch die aufmunternden Worte von Ingo, der diesbez├╝glich im letzten Jahr schon seine Erfahrungen gesammelt hat, hellen die Stimmung nur bedingt auf. Wir sind wieder leicht angespannt.

    Ablenkung haben wir aber ja in ausreichender Form. Jan bastelt weiter an unserer Internetseite, Silja r├Ąumt die letzten Sachen zusammen, klart die Wohnung auf und schreibt noch den letzten sportwissenschaftlichen Artikel. Es ist nach 18.00 Uhr und es klingelt an der T├╝r. Vermutlich ist der DHL-Bote selten so euphorisch empfangen worden. Wir sahen den Umschlag und wussten, das sind SIE - unsere Reisep├Ąsse! Wahnsinn! Es hat doch noch alles geklappt. Was lernen wir daraus? Vielleicht sollten wir uns einfach entspannen und darauf bauen, dass doch noch alles rechtzeitig ankommt. Wenn das dann auch noch mit unseren neuen Achterleinen und unseren Cobb-Grill Brikets klappt, w├Ąre das ja ein Traum. Wir begutachten unsere Visa, k├Ânnen leider nicht viel lesen, au├čer unsere Geburtsdaten und das fr├╝hest m├Âgliche Einreise- und letztm├Âgliche Ausreisedatum. Wir sind gespannt und freuen uns auf das Abenteuer Russland.

    So, 01 Apr

    Einkauf

    Die allerletzten Vorbereitungen und...

    Sonntag, 01. April 2012

    Die allerletzten Vorbereitungen und die Schweinswalparty

    Kurz vor der Abfahrt haben wir noch einmal alle H├Ąnde voll zu tun. Silja ist noch bei Amt f├╝r Sportf├Ârderung und verabschiedet sich dort mit einem kleinen Fr├╝hst├╝ck nach gut 1,5 Jahren toller Zusammenarbeit, Jan besorgt derweil das Grillfleisch, dann kommt der gro├če Einkauf f├╝r uns und f├╝r die Schweinswalparty. Denn, wir wollen uns nat├╝rlich von Familie, Freuden und Bekannten ad├Ąquat verabschieden. Deswegen gab es am Samstag im Clubheim des TSVS Schilksee unsere Auftaktparty oder auch Schweinswalfreundeparty.

    Aber zuvor mussten noch weitere Dinge erledigt werden. Silja musste noch schnell zum Zahnarzt, war doch die Krone f├╝r das Implantat nicht rechtzeitig fertig geworden...hoffentlich geht das gut....und dann sind da noch Siljas Kontaktlinsen und unsere Sonnenbrillen. Kontaktlinsen waren bisher immer ein Graus f├╝r Silja, kratzen diese doch nur und sorgten f├╝r krebsrote Augen. Zum Gl├╝ck, dass aus dem Bekanntenkreis ein Tipp kam: geht doch mal zu Hartwig nach Heikendorf. Und was das f├╝r ein Tipp war! Wir verbrachten einige Stunden bei Hartwigs und Silja hat endlich Kontaktlinsen, die gar nicht zu sp├╝ren sind. Und vern├╝nftige Sonnenbrillen sind nun auch an Bord! An dieser Stelle noch einmal ein ganz, ganz herzliches Dankesch├Ân f├╝r den tollen und unerm├╝tlichen Support von Familie Hartwig!

    Bis Freitag abend sp├Ąt wirbelten Jan und Silja, das Clubheim vorbereitet, das Schiff startklar gemacht, die letzten Sachen zu Hause gepackt und die Wohnung zu Hause f├╝r die sechsmonatige "Leere" vorbereitet. Denn wir wollten nach der Party nicht mehr nach Hause und direkt am Sonntag um 10 Uhr ablegen. Freitag Abend trifft bereits Jans Familie ein und Samstag gegen Mittag kommen die ersten G├Ąste, die sich von uns verabschieden wollen. Es wird ein bunter Nachmittag und lustiger Abend mit Grillfleisch und -wurst, leckeren Salaten, Kuchen und Waffeln und ein wenig Fl├╝ssiges. Sowohl im Clubheim als auch auf dem Schiff herrscht reges Treiben. Wir freuen uns ├╝ber die vielen G├Ąste! Ganz lieben Dank, dass ihr da wart, dass ihr uns eine gute Reise gew├╝nscht habt. Vielen Dank f├╝r all eure tollen Geschenke! Wir sind begeistert und freuen uns riesig!